DIAGNOSTIK UND THERAPIE VON HAUTKRANKHEITEN

Die Haut: die wichtigsten zwei Quadratmeter Ihres Lebens

Aufbau der Haut
Aufbau der Haut

Die Haut besteht aus drei Schichten:

1. Oberhaut (Epidermis)
2. Lederhaut (Dermis)
2. Unterhautfett (Subkutis)

Die Lederhaut und das Unterhautfett enthalten Blutgefässe und Nervenbahnen. Schweissdrüsen befinden sich tief in der Lederhaut und durchziehen mit ihren Ausführungsgängen die Leder- und Oberhaut bis zur Oberfläche. Haare bilden sich aus Einstülpungen der Oberhaut, den Haarfollikeln.

 

Dermatologie ist die ärztliche Kunst der Erkennung und Behandlung von Hautkrankheiten. Die Haut ist das größte Organ des Menschen und besteht aus vielen verschiedenen biologischen Komponenten, die alle Ausgangspunkt von Krankheiten sein können.

Darüber hinaus ist die Haut der „Spiegel unserer Seele“ und Störungen unseres seelischen Gleichgewichtes oder Krankheiten im Inneren des Körpers können sich an der Haut niederschlagen.

Hautkrankheiten haben mehr oder weniger charakteristische Erscheinungsbilder, die oftmals nur erfahrene Hautärzte erkennen und einer bestimmten Erkrankung zuordnen können. Dazu sind oft zusätzliche diagnostische Methoden, wie die Gewebeuntersuchung oder die funktionelle Testung erforderlich.

Auch optisch- elektronische Diagnoseverfahren wie die digitale Auflichtmikroskopie oder die photodynamische Diagnostik verbessern die Sicherheit bei der Erkennung von Krankheiten und Funktionsstörungen.

Viele Hautkrankheiten sind nicht lebensbedrohlich, können aber die Lebensqualität sehr stark beeinträchtigen. Angst vor sozialer Ausgrenzung und Depression sind häufige Folgen.

Der Bedarf an effektiven Medikamenten und Behandlungsmethoden ist daher sehr hoch und hat die ständige Weiterentwicklung der therapeutischen Möglichkeiten zur Folge.

Die kontinuierliche ärztliche Weiterbildung ist deshalb eine Grundvoraussetzung für die Teilhabe an den Fortschritten in der Medizin.

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